
Die Kontamination offen bereitliegender Instrumente ist kein theoretisches Problem.
In einer prospektiven kontrollierten Untersuchung bei Hüft- und Knieendoprothesen wurden konventionelle Instrumententische mit einem Instrumententisch mit integrierter turbulenzarmer Verdrängungsströmung verglichen.
Das Ergebnis:
88 % der untersuchten Crile-Klemmen auf dem konventionellen Instrumententisch waren am Ende der Expositionszeit kontaminiert.
Auf dem SteriStay-Instrumententisch waren es dagegen nur 16 %.
Bei den mikrobiologischen RODAC-Proben zeigte sich ein noch deutlicheres Bild:
98 % Kontamination auf dem konventionellen Instrumententisch gegenüber 10 % mit SteriStay.
Die Studie macht damit deutlich: Die Sterilität eines Instruments endet nicht mit einer erfolgreichen Aufbereitung. Entscheidend ist auch, wie das Instrument nach dem Öffnen der Sterilverpackung bis zu seiner Verwendung geschützt wird.
Studie: Quint U., Benen T.
Mögliche Instrumentenkontamination im Operationssaal während der Implantation von Hüft- und Kniegelenkendoprothesen.
Z Orthop Unfall, 2016.

Eine 2022 veröffentlichte Studie untersuchte lokale unidirektionale Luftströmung während orthopädischer Implantatoperationen.
Bei Instrumentenproben auf einem Assistenztisch ohne aktiven lokalen Airflow waren nur 45 % der Proben frei von nachweisbaren KBE. Anders ausgedrückt:
Mit aktivem lokalem Airflow waren dagegen 95 % der Instrumentenproben KBE-frei.
Insgesamt wurden in der Studie 188 Luftproben und 124 Instrumentenproben aus 48 orthopädischen Implantateingriffen ausgewertet. Die Autoren kamen zu dem Ergebnis, dass Instrumententische mit lokalem unidirektionalem Airflow die bakterielle Kontamination chirurgischer Instrumente reduzieren können.
Studie: Seth Caous J. et al.
Instrument tables equipped with local unidirectional airflow units reduce bacterial contamination during orthopedic implant surgery in an operating room with a displacement ventilation system.
Infection Prevention in Practice, 2022.

Je länger sterile Instrumente offen auf einem Instrumententisch liegen, desto länger sind sie möglichen luftgetragenen Verunreinigungen ausgesetzt.
Dies ist besonders relevant bei:
Bei diesen Eingriffen können Instrumente, Implantate, Schrauben oder Nahtmaterial über einen langen Zeitraum offen bereitliegen, bevor sie tatsächlich verwendet werden.
Die Hybeta-Studie von Benen, Wille und Clausdorff untersuchte bei Hüft- und Knieendoprothesen den Einfluss unterschiedlicher Lüftungssituationen auf die Kontamination chirurgischer Instrumente. Verglichen wurden drei Situationen: innerhalb des Schutzbereichs eines nach DIN 1946-4 qualifizierten Ia-OPs, außerhalb dieses Schutzbereichs sowie in einem qualifizierten Ib-OP mit turbulenter Mischströmung. Insgesamt wurden 30 Luftkeimmessungen, 60 Sedimentationsplatten und 150 Crile-Klemmen ausgewertet. Die Proben lagen während der gesamten Schnitt-Naht-Zeit aus, im Mittel etwa 70 Minuten.
Die Ergebnisse zeigen klar: Nur innerhalb des Schutzbereichs der Zuluftdecke bleibt die Instrumentenkontamination niedrig. Dort waren 31 % der Klemmen kontaminiert. Außerhalb des Schutzbereichs stieg der Anteil bereits auf 47 %, im Ib-OP sogar auf 66 %. Auch die Luftkeimbelastung nahm massiv zu: von 0,4 KBE/m³ im Ia-Schutzbereich auf 23 KBE/m³ außerhalb des Schutzbereichs und auf 63,5 KBE/m³ im Ib-OP. Die Autoren betonen ausdrücklich, dass Instrumente außerhalb des Schutzbereichs und im Ib-OP häufiger und stärker belastet waren als Instrumente unter dem TAV-Feld.
Die Studie zeigt damit klar: Nicht der gesamte OP-Raum ist automatisch geschützt, sondern nur der definierte Schutzbereich unter der Zuluftdecke. Werden Instrumente außerhalb dieses Bereichs vorbereitet oder gelagert, steigt ihre Kontaminationsgefahr deutlich an. Das ist hygienisch relevant, weil Instrumente direkt im Wundgebiet eingesetzt werden und damit Keime in die Wunde eintragen können. Genau hier setzen lokale Schutzsysteme an, die den geschützten Bereich gezielt auf Instrumente und Implantate erweitern. Studie lesen

SteriStay setzt genau dort an, wo die bestehende OP-Zuluftdecke häufig nicht mehr ausreichend wirkt: direkt am Instrumententisch.
Die Umgebungsluft wird gefiltert und anschließend als gerichteter, HEPA-gefilterter Luftstrom horizontal über die Instrumentenfläche geführt.
Dadurch entsteht unmittelbar über den Instrumenten ein lokal kontrollierter Luftbereich, der den Eintrag luftgetragener Partikel und Mikroorganismen deutlich reduziert.
Das ist wissenschaftlich sehr gut belegbar. Die Karolinska-Studie beschreibt den erzeugten Airflow ausdrücklich als turbulenzfrei und stellt fest, dass der lokal erzeugte Luftstrom keinen Einfluss auf das reguläre Lüftungssystem hat.
In einer Studie des Karolinska University Hospital während neurochirurgischer Operationen wird der von den mobilen Laminar-Airflow-Systemen erzeugte Luftstrom als turbulenzfrei beschrieben. Studie lesen
Der Luftstrom wird lokal über die zu schützende Zone geführt und hatte nach Angaben der Autoren keinen Einfluss auf das reguläre Lüftungssystem des Operationssaals.
Damit kann SteriStay als lokale Ergänzung einer bestehenden OP-Lüftung eingesetzt werden, um speziell den Instrumentenbereich zu schützen.
Die Studie zeigte außerdem eine deutliche Reduktion der luftgetragenen Keime über dem Instrumententisch. Während der Messungen lag der Median im SteriStay-Luftstrom bei 0 KBE/m³, gegenüber 11,5 KBE/m³ bei konventioneller turbulenter Belüftung.
Studie: von Vogelsang A.-C. et al.
Effect of mobile laminar airflow units on airborne bacterial contamination during neurosurgical procedures.
Journal of Hospital Infection, 2018.

Eine ergänzende Studie aus Hamm untersuchte zudem, ob der horizontale SteriStay-Luftstrom die bestehende vertikale OP-Zuluft stört. Rauch- und Partikelmessungen zeigten keine relevante Lufteinströmung in das Hauptschutzfeld und keine nachteilige Beeinflussung der vorhandenen Zuluftdecke. Studie lesen
Die zentrale Frage im OP lautet deshalb nicht nur:
„Wie sauber ist die Raumluft?“
Sondern auch:
Eine leistungsfähige OP-Lüftung kann nur innerhalb ihres wirksamen Schutzbereichs schützen. Befinden sich Instrumententische außerhalb dieses Bereichs, benötigen Instrumente während Vorbereitung und Operation einen zusätzlichen lokalen Schutz.
SteriStay bringt die HEPA-gefilterte Luft deshalb direkt zu den Instrumenten.
Keine Vergrößerung der Zuluftdecke.
Keine aufwendigen Umbauarbeiten.
Keine Beeinträchtigung der vorhandenen Raumlüftung.
Gezielter Schutz dort, wo er benötigt wird: am Instrumententisch.
Sofort einsatzbereit
Erweiterung der vorhandenen Zuluftdecke
Effektive HEPA H14-Filterung: Entfernt 99,995 % aller Keime, Viren und Partikel aus der Luft
Leiser Betrieb: Vergleichbar mit einem Beamer, ideal für konzentriertes Arbeiten
Langandauernde OPs: Reduziert das Risiko von Kontaminationen mit zunehmender OP-Dauer
Keine Kalt- oder Zugluft: Angenehme Luftführung ohne Beeinträchtigung des OP-Teams

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Das Operio-System ist die ideale Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen RLT-Anlagen und schützt das OP-Feld sowie Instrumente durch einen sterilen Luftstrom, der über 99,995 % der Keime und Partikel mit einem HEPA H14-Filter eliminiert. Diese kosteneffiziente Lösung erfüllt die Anforderungen der Raumklasse 1B und eignet sich perfekt für ambulante Operationen, Nachrüstungen oder neue Einrichtungen.
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